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Warum wird die Ernährung des Hundes immer komplizierter?

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Die Ernährung des Hundes war wahrscheinlich noch nie so kompliziert wie heute. Die Auswahl der Futtersorten wird immer größer, die Regale in den Fachgeschäften und Onlineshops immer voller und die Meinungen, Erkenntnisse und Mythen nehmen damit natürlich auch immer mehr zu. Ohne einige Grundlagen zur Fütterung oder einem Experte auf dem Gebiet ist es kaum möglich noch den Überblick zu behalten. Doch wie soll man den Überblick erhalten, wenn man mit so viel verschiedenen Informationen und Trends der Fütterung Tag für Tag überhäuft wird. Hierzu brauchen wir erstmal einen Resett zum Thema Fütterung unserer Hunde. Wir brauchen ein Verständnis für die Grundlegende Punkte, welche bei der Futterauswahl eine wichtige Rolle spielen um ein gesundes Fundament für die Fütterung unseres Hundes zu bilden.

Harmonie im Napf

Wir haben nicht nur eine riesige Auswahl an fertiger Nahrung für unseren Hund, sondern auch an frischen Lebensmitteln im Supermarkt. Auch unsere Kühlschränke sind meist prall gefüllt mit Lebensmittel, welche wir problemlos auch für unseren Hunde verwenden können- oftmals fehlt hier einfach nur das Wissen. Wie werden die Lebensmittel richtig zubereitet? Welche Lebensmittel darf mein Hund essen? Welche Lebensmittel sind sogar wahre Vitaminbomben für meinen Hund?

Die Verantwortung liegt in unserer Hand

Das Bewusstsein für eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung des Hundes steigt. Nur das Filtern und die Umsetzung der verschiedensten Informationen die wir im laufe der Zeit sammeln stellt sich oftmals als schwierig heraus. Dazu kommen Ernährungsmythen welche sich seit Jahren oder sogar Jahrzehnten durchsetzen.

Der Hund stammt vom Wolf ab und so muss er auch ernährt werden.

Das der Haushund vom Wolf abstammt ist natürlich richtig, jedoch hat unser Hund von heute der mit uns auf dem Sofa liegt, mit uns durch den Wald spaziert und sich mit uns ein Wurstbrot teilt meist nicht mehr viel mit seinen Vorfahren gemeinsam. Unser Haushund hatte viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte Zeit sich durch die Domestizierung anzupassen. Die Domestizierung die die gezielte Zucht durch den Menschen von Tieren oder auch Pflanzen um sie seinen Bedürfnissen anzupassen. Durch eine gezielte Selektion während der Zucht wurde die Tiere so ausgewählt und verpaart, dass man gewünschte Merkmale versucht hat zu verstärken wie zum Beispiel Jage und Hüten. Durch diese ganzen Zuchtprozesse und das lange Zusammenleben von Haushunden mit uns Menschen hat sich natürlich auch in der Ernährung der Hunde im Vergleich zum Wolf einiges verändert. Daher kann man nicht pauschal sagen, dass es für jeden Hund der Weg der Rohfütterung der Beste ist und es daran liegt das der Hund vom Wolf abstammt. Ein Wolf hat seine Beute gejagt und im ganzen verzehrt, daher kommt auch der Gedanke zur Rohfütterung nach dem Beutetierprinzip. Der Wolf ist ein Fleischfresser und hat andere Bedürfnisse als unser Hund zu Hause. Der Hund der sich mit uns das Bett teilt ähnelt heutzutage durch die Domestizierung und die Art wie wir die Hunde füttern und wie auch unter anderem Straßenhunde sich um ihre Nahrungsbeschaffung kümmern eher einem Allesfresser als einem Fleischfresser. Vor allem wenn man an die vielen Straßenhunde auf dieser Welt denkt, wie ernähren die sich wohl? Gehen die Hunde frisches Wild jagen oder wird es dann doch eher ein Snack aus dem Müll von uns Menschen oder das streunen doch belebte Gegenden mit der Hoffnung ein paar Reste von den Menschen abzustauben. Wenn wir an die Haltung von Haus- und Hofhunden von vor einige Jahrzehnten denken oder auch an die Geschichten von Oma und Opa was da der Hund früher alles gefressen hat, merkt man schnell das auch diese Hunde immer die Reste vom Tisch gefressen haben. Natürlich ist das so heutzutage meist nicht mehr möglich, denn über die Jahrzehnte kamen viele Gewürze in die Küche welche für unsere Hunde meist nicht bekömmlich sind. Doch genau durch diese Zeiten haben die Hunde nach und nach eine verbesserte Fähigkeit für die Verdauung von Kohlenhydraten entwickelt.

Natürlich ist für viele Hunde eine bedarfsrechte Rohfütterung eine gute Option zur Fütterung, da hierbei alles individuell angepasst werden kann und man selbst entscheidet woher die Lebensmittel kommen die später im Napf landen. Aber anzunehmen das nur diese Art der Fütterung gesund und gut für deinen Hund ist, da er vom Wolf abstammt ist durch die jahrhunderte lange Anpassung des Haushundes an das Leben mit Menschen nicht richtig.

Durch den veränderten Lebensstil und auch durch die spätere industrielle Revolution und das damit verbunden kommerzielle Hundefutter hat sich natürlich das Zusammenleben mit Hund im Bezug auf die Ernährung nochmal deutlich verändert.

Alle Grundlagen, wichtige Informationen und auch einfache Tipps und Tricks findest du auf diesem pawsitivefeeding Blog!

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